Chorleiterin

Dipl.-Kfm. Vera Bauer

 

Vera, wie kamst du zur Musik?

 

Hineingeboren in ein musikalisches Elternhaus habe ich schon in frühester Kindheit mit dem Klavierunterricht begonnen und durch meine als Oratoriensängerin ausgebildete Mutter auch immer einen starken Bezug zum Gesang gehabt.

Was waren dann deine ersten musikalischen Auftritte?

 

In meiner Gymnasialzeit in Wien wurde ich durch meine Musikprofessorin sehr gefördert und konnte durch ihre Initiative auch das Archiliuto erlernen und in einem Mandolinenorchester musizieren. Durch meine Mitgliedschaft im Chor des Wiener Musikvereins habe ich viele namhafte Dirigenten erlebt und unendlich viel von ihnen gelernt, was mir bei meiner späteren Tätigkeit als Chorleiterin hilfreich und beispielhaft erschien.

 

Die Seggauberger und Leibnitzer kennen dich aber auch als Organistin.

 

Nach meiner Übersiedlung in die schöne Südsteiermark habe ich 6 Jahre lang die Königin der Instrumente - die Orgel - erlernt und schließlich, durch meine Tätigkeit als Organistin angeregt, mich entschlossen, mich am Konservatorium für Kirchenmusik in Graz zur Kirchenmusikerin ausbilden zu lassen.

 

Wie kamst du dann auf die Idee, selbst Chorleiterin zu werden?

 

Durch meinen Mentor, Prof. Franz Koringer angeregt, entschloss ich mich, eine 2-jährige Chorleiterausbildung an der Grazer Musikuniversität zu absolvieren und gründete im Jahr 1984 den Singkreis Frauenberg, den ich auch heute noch leite.

 

Woher nimmst du die vielen Ideen für die Chorkonzerte?

 

Unendlich viel gelernt und profitiert habe ich bei meiner jährlichen Teilnahme an der Internationalen Chorakademie in Krems unter der Leitung von Prof. Erwin Ortner, wo ich mich auch immer für die Gestaltung unserer Konzertprogramme inspirieren lasse und mit neuer Chorliteratur in Berührung komme.

 

Was bedeutet der Singkreis Frauenberg für dich?

 

Das Leiten eines so engagierten Chores macht mir auch im stark vorgerückten Alter noch immer große Freude und hilft mir geistig jung zu bleiben.